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news · 3 min Lesezeit

OpenAI kündigt ChatGPT Work für über 30.000 Uber-Beschäftigte an

Uber stellt ChatGPT Work für über 30.000 Beschäftigte bereit. Was laut OpenAI dazugehört, welche Rolle Codex spielt und welche Daten noch fehlen.

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Laut OpenAI hat Uber am 22. Oktober 2026 begonnen, ChatGPT Work im ganzen Unternehmen einzuführen. Der Agent wird damit für mehr als 30.000 Beschäftigte in Ubers weltweiter Belegschaft verfügbar. Er soll ihnen innerhalb von ChatGPT Enterprise bei vielen Aufgaben helfen, etwa beim Recherchieren oder beim Vorbereiten von Meeting-Briefings.

Vom Pilotprojekt zum Rollout im ganzen Konzern

Der Schritt baut auf einem kleineren Test auf. OpenAI beschreibt den Rollout als Ausweitung eines ersten Pilotprojekts mit 1.000 Beschäftigten. Die Plattform soll komplexe, mehrstufige Aufgaben übernehmen und fertige Arbeitsergebnisse liefern.

Laut OpenAI ist es Ubers erste unternehmensweite Bereitstellung einer agentischen Plattform für Wissensarbeit.

Welche Werkzeuge angebunden sind

Als Anbindungen nennt OpenAI Google Drive, Gmail, Google Calendar und Slack. Darüber sollen Beschäftigte Informationen recherchieren, Meeting-Briefings vorbereiten, Präsentationen erstellen, Daten analysieren und Abläufe über mehrere Anwendungen hinweg erledigen.

Als Standardmodell in ChatGPT Work kommt laut Unite.AI GPT-6.1 Sol zum Einsatz. OpenAI beschreibt es dort als Abwägung zwischen Spitzenleistung und Kosteneffizienz. Dazu kommen Funktionen zur Sprach- und Bildgenerierung.

Ein hypothetisches Beispiel: Jemand aus dem Marketing lässt sich vor einem Termin ein Briefing vorbereiten, statt Unterlagen aus Drive und Mails selbst zusammenzusuchen. Ob das im Arbeitsalltag zuverlässig funktioniert, ist offen.

Weiterführend: ChatGPT Work bekommt einen Cloud-Browser für angemeldete Websites.

Skills-Bibliothek, Schulungen und Codex

Uber flankiert die Einführung organisatorisch. Laut OpenAI wird der Rollout von Ubers interner KI-Skills-Bibliothek, freigegebenen Integrationen und eigenen Schulungen für die Beschäftigten begleitet. Genannt werden Teams aus Operations, Finanzen, Marketing und Produkt.

Die Softwareentwicklung bleibt ein eigener Bereich. Ubers Entwickler- und Engineering-Teams sollen weiter Codex nutzen, um die Softwareentwicklung zu beschleunigen und Coding-Abläufe zu straffen.

Die allgemeinen Verwaltungsfunktionen des Produkts beschreibt Unite.AI unter Verweis auf den Launch-Beitrag vom Juli 2026. Admins von Enterprise und Edu können demnach zentral festlegen, wer Zugriff hat, mit welchen Werkzeugen sich der Agent verbinden darf und welche Aktionen er ausführen kann. Eine Compliance API soll außerdem Einblick in die Unterhaltungen und Aktionen von ChatGPT Work geben. Wie Uber diese Optionen einsetzt, geht aus den Quellen nicht hervor.

Weiterführend: OAuth-Berechtigungen für Agenten: Scopes erst anfordern, wenn sie gebraucht werden.

Was die Ankündigung offenlässt

Bisher geht es um Verfügbarkeit. Messwerte fehlen.

Erkenntnisse zu Nutzung, Anwendungsfällen und messbaren Ergebnissen wollen beide Unternehmen laut OpenAI erst im Verlauf des Rollouts teilen. Produktivitätsgewinne, Kosteneffekte oder Folgen für Arbeitsplätze lassen sich aus der Ankündigung deshalb nicht ableiten.

30.000 Zugänge bedeuten nicht 30.000 aktive Nutzer

  • Die Zahl 30.000 beschreibt laut OpenAI, für wie viele Beschäftigte ChatGPT Work verfügbar wird, nicht wie viele es aktiv nutzen.
  • Begleitet wird der Rollout von einer Skills-Bibliothek, freigegebenen Integrationen und Schulungen.
  • Für Ubers Entwicklungsteams bleibt Codex ein eigener Arbeitsweg.

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